St. Georgen

St. Georgen ist ein Stadtteil von Bayreuth. Er wurde unter Markgraf Georg Wilhelm 1702 als ursprünglich eigenständige Stadt St. Georgen am See planmäßig und im barocken Stil streng symmetrisch angelegt. Auch hier findet man Felsengänge.

  

Wenn man die Brandenburger Str. hochfährt findet man zur linken eine zugemauerte Tür. Es handelt sich hierbei um keinen Zugang in ein Katakombensystem.Links ein Bild von Anfang 2000, das mittlere und das halbrechte Bild sind aus dem Jahr 2007 und das letzte mit dem silbernen Türchen vom März 2011.


   
Hier steht ein Lüftungsschacht in der nähe des Brunnens im Zentrum von St. Georgen.


  
         

In den Kellerräumen des Auktionshauses ”Boltz”. hat der Bayreuther Künstler Wo Sarazen alias Werner Baumann seine Skulpturen ausgestellt. Der Künstler formte seine Objekte, vorwiegend aus Eisen, die in den elektrifizierten Gewölben magisch zur Geltung gelangen. Es dürfte das einzige Museum in der Welt sein, in dem die ausgestellten Objekte weder gehegt noch gepflegt werden, sondern im Laufe der Jahre ihrem natürlichen Verfall entgegen gehen. Das Geheimnis um Leben und Vergänglichkeit findet hier eine hohe Deutung, so der Künstler..



 
Diesen Eingang ist in der Nähe des Lüftungsschachtes. (Weg zum Friedhof) Links eine Aufnahme aus dem Jahr 2001, rechts aus 2002.


 
Das ist die Kellerstraße von zwei Seiten her aufgenommen. Unter ihr verlaufen zum Teil die Felsengänge.


       

Eindrücke von St. Georgen. Das erste Bild zeigt die Abbiegung zur Kellerstr., das zweite Bild den Berg hinauf ins Zentrum des Stadtteils. Im dritten Bild wurde kenntlich gemacht, in welchem Bereich die Gänge liegen. (Rechts von der Straße) Das Bild unten rechts zeigt die Gaststätte zum Brandenburger.
 


   

Im “Kellerhof”, parallel zur Kellerstraße, findet man sehr viele Eingänge. Wer hätte gedacht, daß z.B. ein Zugang durch die Garage möglich ist?
 


   

Die Apothekerin konnte sich bei meinem Besuch damals nicht erinnern, daß es unter ihrem Gebäude Gänge gibt.
Gegenüber findet man eine Kellertüre und noch ein wenig weiter nach rechts ist die Firma von Willi Preiss. Dort gibt es ebenfalls ein kleines Gangsystem.



Das letzte Photo wurde zu dem Zeitpunkt aufgenommen, als gerade das Pförtnerhäuschen der ehemaligen "Roseschen Zuckerfabrik" abgerissen worden war und damit begonnen wurde, das Grundstück Brandenburger Straße 34 neu zu bebauen. Noch heute steht auf diesem Gelände ein Mehrfamilienhaus im Rohbau, an dem sich die Fa. Helmut Kaupper in den 90er Jahren versucht hatte.
Das Bild zeigt die linke Grundstückgrenze zur benachbarten "36", dem Anwesen "Wo Sarazen", welcher ein Verrottungsmuseum eingerichtet hat. Durch den Bau dieses Mehrfamilienhauses und den damit verbundenen Ausschachtungen für die Tiefgarage ist ein in den Karten von 1944 nicht eingezeichnetes Kellersystem total zerstört worden. Es war von dem Gangsystem Rose / Wo Sarazen / Stiftskirche/ Stuckberg aus zuletzt nicht mehr zugänglich, hatte jedoch mehrere Berührpunkte über verschiedene Gänge.



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